Die Geschichte des Rollstuhlrugbysport`s
Rollstuhl Rugby ist ein Mannsschaftsport, der speziell für
Tetraplegiker entwickelt wurde. Ein kanadischer Architekturprofessor
-Ben Harnish- und zwei Rollstuhlsportler -Duncan Campbell
und Gerry Terwin- entwickelten die erste Form dieses Spiels
in Winnipeg. Aufgrund seiner recht hohen Aggressivität
im Rollstuhlkontakt, wurde er vorerst Mörderball genannt.
Bereits 1979 trug Winnipeg die erste nationale Meisterschaft
gegen Marshall aus.
1981 wurde in den USA die erste Rugby Mannschaft, die North
Dakota Wallbangers, gegründet.
Im Herbst 1992 lud der Ausbildungsleiter des DRS, Dr. Horst
Strohkendl, die Englische Nationalmannschaft ein, um diesen
Sport interessierten Übungsleitern vorzustellen.
Schon im Mai des nächsten Jahres hatten sich so viele
Begeisterte gefunden, daß anläßlich der Mitgliederversammlung
des DRS ein neuer Fachbereich aus der Taufe gehoben wurde.
Die letzen zwei Jahre waren von Aufbauarbeit und der Vorstellung
dieses Sportes in vielen Teilen Deutschlands geprägt.
Doch die Arbeit scheint sich gelohnt zu haben, denn im Mai
1995 wird die erste nationale Meisterschaft ausgespielt werden.
Es kämpfen dann vier deutsche Mannschaften um diesen
Titel.
1993 trafen sich sieben Länder in Stoke-Mandeville zu
den Weltspielen und gründeten die IWRF International
Wheelchair Rugby Federation. Das ausdrückliche
Ziel dieser Organisation ist es, eine jährliche internationale
Meisterschaft zu etablieren, um den Sport so weit zu fördern,
daß er als paralympische Sportart anerkannt wird.
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